Motorola Xoom – Die ersten Stunden mit dem Honeycomb Tablet
Vor ungefähr einer Woche habe ich bei der Telekom angefragt ob es nicht möglich wäre, ein Motorola Xoom zum testen zu erhalten. Prompt kam eine Antwort zurück, in der mir der Test zugesagt wurde. Geile Sache! Das gerät kam schneller als ich antworten konnte.
Bevor ich euch ich euch vom Xoom berichte, möchte ich aber noch sagen, das ich bis dato kein Tablet länger als 1-2 Stunden in der Hand gehalten habe, somit bin ich unvoreingenommen. So habe ich mich dann auch ans Tablet begeben.
Hier einmal die Technischen Daten zum Tablet:
Da das Tablet was ich erhalten habe ein Testgerät ist, habe ich mir das Unboxingvideo erspart, da sich nichts mehr im Originalzustand befand, bis auf das Tablet. Der Rest ( Ladekabel, etc. ) waren schon geöffnet.
Nachdem ich das Gerät dann endlich aus dem Karton genommen habe, habe ich erst einmal die Simkarte ins Gerät gesteckt und das Tabelt angeschaltet. Wie man es von werksneuen Android Geräten kennt, muss man sich erst einmal mit seinem Konto einloggen und die verschiedensten Dienste aktivieren, bzw. deaktivieren. Nach Eingabe der Daten erschien der Homescreen:
Wow. Wirklich chic was Google da entwickelt hat, zwar ist es in den ersten Stunden ein wenig ungewohnt aber nach kurzer Zeit steckt man in der Matrix und man weiß wie man alles erreicht. Danach bin ich erst einmal alle Menüpunkte und Apps durchgegangen und habe mir z.B. Mail, Maps usw.. angeschaut. Die vorinstallierten Apps sind selbstverständlich alle ans Tablet bzw. an Honeycomb angepasst und sehen natürlich “ein wenig” anders aus als auf den Android Smartphones.
Mail:
Youtube:
Kalender:
Kamera:
Browser:
Das sieht alles schon ziemlich edel aus oder ?
Die Kamera reicht aus, ich verstehe nur noch nicht wofür man an einem Tablet hinten überhaupt eine Kamera benötigt?! Wenn sich vorne eine Kamera befindet ist das ja ok, für einen Videochat aber hinten ? Naja.
Der Browser ist auch mit 3G ziemlich schnell, das hat mich sehr überrascht. Der Kalender hat natürlich die gleichen Funktionen wie auch am Smartphone oder im Browser, er sieht auf dem Tablet nur 1000 mal schöner aus.
Youtube auf dem Tablet hat mich überhaupt nicht vom Hocker gehauen, selbst mit WLAN haben HD Videos bei mir ein wenig gelaggt, obwohl ich eine 16000er Leitung habe, bei der Geschwindigkeit sollten die Videos eigentlich ruckelfrei laufen. Der Sound dagegen ist absolut top und hört sich wirklich gut an.
Was mir am Tablet besonders gut gefallen hat war die Tastatur, ich konnte selbst lange Texte ziemlich schnell schreiben, wenn ich ein eigenes Tablet besitzen würde, könnte ich mir vorstellen damit auch unterwegs längere Texte zu schreiben, gerade auch wegen der Google Docs App, mit der ich dann die Texte direkt in der Cloud speichern kann.
Die Probleme mit der Kompatibilität der Apps kann ich nicht nachvollziehen, die meisten Apps die ich installiert und genutzt habe, sahen zwar nicht immer toll aus aber trotzdem waren sie noch absolut im Soll, gerade Spiele wie Angry Birds oder Fruit Slice sahen so aus wie auf meinen Android Smartphones. Es gibt ja mittlerweile auch immer mehr Entwickler die ihre Apps Tablet kompatibel entwickeln, wie z.B. Evernote oder Tweetcomb.
Was ich absolut negativ finde ist das Gewicht des Tablets, mir hat es nach 5 Minuten keine Lust mehr gemacht das Gerät in der Hand zu halten, ich habe es mir dann immer auf meinen Schoß gelegt. Der Zweite negative Punkt ist der Preis! 700€ würde ich für das Gerät absolut nicht ausgeben. Die Displaygröße empfinde ich als absolut perfekt für ein Tablet, wenn das Display kleiner wäre, hätte es mir keinen Spaß gemacht.
Was ich für mich auf jeden Fall festgestellt habe ist, ich benötige momentan absolut kein Tablet, nach der Anfangseuphorie habe ich das Gerät nicht wirklich oft genutzt, das hätte ich so überhaupt nicht erwartet aber so ist es.









